Da der Wettbewerbsperimeter im Zentrum von Littau Bestandteil einer klaren Siedlungsstruktur aus 13 gleichgerichteten, linearen Gebäuden beidseits des Mattweges ist, von denen aber nur 4 zur Disposition stehen, bildet dieses Bebauungsmuster eine prägende Ausgangslage für die Neukonzeption. Während vor diesem Hintergrund die Gebäudestirnen der geplanten Neubauten im Norden und im Süden den Rhythmus der bestehenden Zeilenbauten übernehmen, werden die bisher gleichförmigen, parallelen Zwischenräume differenziert gedacht. Je zwei Zeilen wachsen in ihrer Mitte zusammen, während sie auf der gegenüberliegenden Seite zurückweichen. So entstehen auf der einen Seite konzentrierte Innenhofsituationen, auf der anderen Seite erfahren die Freiräume dank der konkaven Fassadenabwicklung eine willkommene Ausweitung. Sowohl gegenüber dem Wohnhochhaus Fanghöfli im Westen, als auch zum angrenzenden Bestandesbau im Osten schafft das respektvolle Zurückweichen einen adäquaten aussenräumlichen Übergang.